Tokyo Bitcoin Exchange Coincheck startet Startup Investment Fund

Japanischer Bitcoin-Tausch Coincheck startet einen neuen Investmentfonds, der Startups bei der Entwicklung virtueller Währungsservices und Blockchain-basierter Lösungen unterstützen soll.

Coincheck aus Tokio, eine der führenden Bitcoin- und Altcoin-Handelsplattformen Japans, wird mit dem Start des „Coincheck Investment Program“, einem neuen Startup-Investmentfonds, direkt in neue Startups investieren.

Die Bitcoin-Firma zielt auf Investitionen in Startups und Einzelpersonen, die Blockchain-Lösungen und digitale Währungsservices entwickeln. Zu den Investitionszielen gehören unter anderem auch Unternehmen, die die Einführung und Einführung von Coin-Offerings (ICOs) planen, ein radikal neues Fundraising-Modell, das mit dem Wachstum und dem Aufstieg von Kryptowährungen auf sich aufmerksam gemacht hat.

Die Investitionen pro Fall belaufen sich auf eine Obergrenze von 50 Millionen Yen, ungefähr 460.000 US-Dollar.

„Wir bieten Entwicklung, Technologie und rechtliches Know-how zu [digitalen] Währungen“, erklärte eine Ankündigung von Coincheck. „Wir werden den frühen Start des Projekts unterstützen und die Expansion von Blockchain [tech] und dem virtuellen Devisenmarkt fördern …“.

Coincheck nennt erhebliche Kosten und benötigtes Know-how in den Bereichen Technologie, Finanzen und Recht als „Barrieren“, die den Einstieg neuer Blockchain- und virtueller Währungsunternehmen in den Markt blockieren und somit seine Expertise und finanzielle Unterstützung für neue Startups bieten. Kapitalbeteiligungen, Finanzierung und Unternehmensakquisition werden alle als Merkmale des Investitionsprogramms aufgeführt.

Anfang dieses Jahres hat Coincheck Japans erste zinspflichtige Bitcoin-Konten auf den Markt gebracht, die Nutzern bis zu 5% ihrer Bitcoin-Bestände in Zinsen zurückgeben. Im Mai erweiterte die Börse ihren zinszahlenden Dienst, um eine Reihe anderer Kryptowährungen zu unterstützen, darunter Ethereum, Ripple und Monero.

Die Einführung des neuen Investmentfonds durch die Kryptowährung ist ein weiteres Beispiel für den weiteren Impuls für Bitcoin- und Blockchain-Entwicklungen in Japan. Nachdem digitale Währungen bereits im April als legale Zahlungsmethode betrachtet wurden, beendete Japan im Juli beim Kauf von Bitcoin einen Steuersatz von 8%. All dies führt dazu, dass Einzelhändler nach erfolgreichen Tests einen deutlichen Schub in Richtung Akzeptanz von Bitcoin-Zahlungen setzen. Ein leitender Angestellter bei BitFlyer, Japans größter Bitcoin-Börse, schätzt, dass bis Ende 2017 bis zu 300.000 japanische Einzelhandelsgeschäfte Bitcoin akzeptieren könnten.

Ausgewähltes Bild von Shutterstock.

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