Bitcoin Wallet Xapo erhält Vorabgenehmigung von der Schweizerischen Finanzaufsichtsbehörde

Bitcoin-Startup Xapo hat bekannt gegeben, dass es von der Schweizer Finanzaufsichtsbehörde eine baldige „bedingte Genehmigung“ erhalten hat, im Land zu arbeiten.

Wie gestern von Xapo-CEO Wences Casares angekündigt, hängt die vorläufige Genehmigung von mehreren Anforderungen ab, einschließlich einer obligatorischen Mitgliedschaft bei der Selbstregulierungsorganisation (SRO). Xapo ist zuversichtlich, dass es die Voraussetzungen für die Mitgliedschaft erfüllen wird.

Xapo wählte die Stadt Zug (auch Crypto Valley genannt) in der Schweiz als Standort für ihr globales Headquarter. Als Gründe für den Ausstieg aus Kalifornien wurden die internationale Neutralität und die regulatorische Stabilität der Schweiz genannt.

Casares schrieb:

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Xapo nach fast zwei Jahren erheblicher Anstrengungen und Investitionen von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) eine bedingte Genehmigung für den Betrieb in der Schweiz erhalten hat.

Ende 2016 hat die FINMA im Rahmen ihrer Fintech-freundlichen Agenda eine Reihe von Zielen formuliert. Darunter ist eine „Fintech-Lizenz“ der FINMA, die auch eine Regulierung der Bitcoin-Branche in der Schweiz ins Auge fasst.

Embracing Bitcoin and Innovation

Nach fast zwei Jahren intensiver Bemühungen und Investitionen hat der Bitcoin-Executive die FINMA für ihre Transparenz und Professionalität durch den Genehmigungsprozess gelobt. „

Der zweijährige Prozess war eher auf die Produktentwicklung als auf bürokratische Hürden zurückzuführen. „Als Hindernisse auftraten, schlug die FINMA stets Lösungen vor. Wir haben ihre Vorschläge sofort akzeptiert, als wir Produkte ändern und in anderen Fällen die gesetzlichen Anforderungen erfüllen konnten „, so Casares.

Pointiert fügte er hinzu:

Viele Regulierungsbehörden in ähnlichen Situationen hätten Xapo (und Bitcoin) vollständig abgelehnt. Mit der Entscheidung, durchzuhalten, glauben wir jedoch, dass die FINMA die Schweiz als Drehscheibe für Fintech-Innovationen positioniert und den Vorrang der Schweiz im globalen Finanzdienstleistungssektor für Jahrzehnte gesichert hat.

Die Schweiz hat in letzter Zeit einige bemerkenswerte Entwicklungen im Bitcoin-Bereich erlebt. So hat der Betreiber des nationalen Bahnverkehrs der Schweiz in einem zweijährigen Pilotprojekt mit dem Verkauf von Bitcoin an seinen Ticketkiosken begonnen. Über tausend Ticketing-Automaten akzeptieren jetzt Fiat-Schweizer Franken in bar oder per EC-Karte gegen Bitcoin. Das pro-Innovations- und Technologieumfeld des Landes hat auch dazu geführt, dass die „Big Four“ Firma Ernst & Young Schweiz Bitcoin als Bezahlung für ihre Dienstleistungen akzeptiert.

In Zug gibt es eine Reihe von Bitcoin- und Blockchain-Startups.

Die schweizerische Stadt Zug, wo Xapo heute ansässig ist, kündigte an, im Dezember 2016 weiterhin Bitcoin-Zahlungen für kommunale Dienstleistungen zuzulassen.Wie bereits im Mai angekündigt, sollte das Pilotprogramm bis Ende des Jahres dauern, bevor die Entscheidung getroffen wurde, Bitcoin-Zahlungen zu einer dauerhaften Option zu machen. Darüber hinaus hat die jüngste Kursrallye dazu beigetragen, die Präsenz von Bitcoin im Mainstream in der Schweiz voranzutreiben.

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